++ Wärmedämmung anbringen ++ Haus dämmen ++ Dach neu isolieren ++ Welche Isolierung für Decken / Wände / Dach? ++ Sonntag, der 29.01.2012
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Jeder kennt das Problem:
Die Öl- und andere Energiekosten werden immer teurer!

Die einzige Abhilfe: Durch gezielte Wärmedämmung (Isolation) am und im Haus können Sie sich für die Zukunft gegen diese Entwicklung wappnen. Das Isolieren von Dach und Wand sollte also bei jedem Hausbesitzer eine wichtige Rolle spielen und bei uns finden Sie hierzu wichtige Hintergrundinformationen zum Thema „Dämmen und Isolieren“. Die Auswahl der richtigen Isolierung und Werkzeuge spielt dabei eine wichtige Rolle.

Modernisierungstipps gegen steigende Energiepreise

Je höher die Energiepreise steigen, desto mehr lohnt sich für Hauseigentümer eine energiesparende Sanierung ihres Gebäudes.

Maßnahmen wie die Dämmung von Dach und Wänden oder das Erneuern der Heizungsanlage können den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten erheblich senken. Sie verschaffen dem Eigentümer langfristig mehr finanzielle Freiheit und steigern den Marktwert des Gebäudes, denn der Faktor „energetische Qualität“ wird zu einem immer wichtigeren Kriterium für Käufer und Mieter. Doch wann machen sich Sanierungsmaßahmen bezahlt?

Beispiel für eine typisches Einfamilienhaus
Ein durchschnittliches, unsaniertes Einfamilienhaus aus dem Jahr 1970 mit einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern verbraucht jährlich etwa 4.500 Liter Heizöl für die Raumheizung und warmes Wasser. Bei zu Grunde gelegten Heizölpreisen von rund 62 Euro für 100 Liter fallen Energiekosten von ca. 2.770 Euro pro Jahr an, von denen je nach Modernisierungsumfang bis zu 1.840 Euro eingespart werden können.

Den folgenden Beispielen liegt die Annahme zu Grunde, dass die Energiepreise künftig um ca. 5 Prozent pro Jahr steigen werden. Die angenommene Steigerung liegt damit noch unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.

Variante 1 - Teildämmung
Eine gute Dämmung der obersten Geschossdecke, der Kellerdecke und der Rohrleitungen spart bei Investitionskosten von etwa 7.500 Euro ca. 20 Prozent der benötigten Energie. Die Ersparnis liegt damit im ersten Jahr bei 550 Euro – und steigt in jedem weiteren Jahr mit den Energiepreisen um fünf Prozent. Die Investition rechnet sich damit nach 11 Jahren.

Variante 2 - Heizungserneuerung
Der Einbau einer neuen Heizungsanlage mit Brennwerttechnik und Solarwärmeanlage spart etwa 35 Prozent Energie. Das macht bei heutigen Preisen eine Einsparung von 970 Euro, die jährlich um fünf Prozent wächst. Die Investitionskosten in Höhe von ca. 12.000 Euro sind nach 10 Jahren amortisiert.

Variante 3 - „Komplett-Modernisierung“
Eine umfassende Modernisierung des Gebäudes auf Neubau-Niveau beinhaltet die Dämmung der obersten Geschoss- und der Kellerdecke sowie der Rohrleitungen und der Außenwände, zusätzlich den Einbau von Wärmeschutzfenstern und einer neuen Heizungsanlage. Die Maßnahmen kosten insgesamt etwa 47.000 Euro und lösen Energiekosteneinsparungen von etwa 1.840 Euro (65 Prozent) im ersten Jahr aus. Bei einer fünfprozentigen Energiepreissteigerung pro Jahr macht sich diese Investition nach etwa 16 Jahren bezahlt.

Finanzierung
Dabei ist es weder notwendig noch sinnvoll, die Modernisierung aus erspartem Eigenkapital zu finanzieren. Die KfW Förderbank bietet im Rahmen ihrer Förderprogramme äußerst zinsgünstige Kredite für die Gebäudemodernisierung an. Auch die drei Rechenbeispiele basieren auf der Finanzierung über einen KfW-Kredit.

In einem guten Finanzierungskonzept entsprechen die jährlichen Tilgungszahlungen den eingesparten Energiekosten. So kann die Kostenbelastung für eine energetische Modernisierung minimiert werden. Ist die Investitionssumme aus den eingesparten Energiekosten erst einmal gedeckt, kommen alle weiteren Einsparungen direkt dem Eigentümer zu Gute.

Wer ohnehin eine Gebäudesanierung plant, sollte dabei auf jeden Fall auch die energetische Qualität des Gebäudes durch geeignete Maßnahmen verbessern. Außerdem wird im Jahr 2006 der Gebäudeenergieausweis für alle Häuser und Wohnungen zur Pflicht, die verkauft oder neu vermietet werden. Damit können Eigentümer, Käufer und Mieter auf einen Blick sehen, wie effizient ein Gebäude ist und welche Sanierungsmaßnahmen empfehlenswert sind.

Top Tipp: Baufinanzierung Ratgeber

Quellenangabe: Quelle: Wissenskatalog Thema Energie



Wärmedämmung

Wärme ist immer bestrebt, von hohem Temperaturniveau zum niedrigen zu wandern. Um diese Wärmeübertragung zu vermindern, ist eine Wärmedämmung notwendig.

Hierfür entwickelt man immer neue Stoffe. Meist sind es Schaumstoffe mit vielen kleinen Luftblasen. Denn die Luft ist es welche die Wärmeleitung behindert. Ein Beispiel dafür ist Styropor oder POR-Schaum (den man zum einsetzen von Fenstern oder Türen benutzt um eine optimale Abdichtung und Wärmedämmung zu erreichen). Denn beim Haus soll Wärmedämmung bewirken, dass möglichst wenig Wärme nach außen entweicht, um innen angenehme Oberflächentemperaturen der Außenbauteile zu gewährleisten, um die Heizkosten und auch die Umweltbelastung minimal zu halten.

Die Güte der Wärmedämmung kann durch die Art und die Dicke der verwendeten Materialien beeinflusst werden. So hat z.B. eine Außenwand aus Hohlblocksteinen einen etwa doppelt so hohen Wärmeverlust wie eine gleich dicke Wand aus Hohlblocksteinen mit 5 cm zusätzlicher Wärmedämmung. Dieser Wärmeverlust oder auch Wärmedurchgang hat einen speziellen Wert: Nämlich dem K-Wert. Der K-Wert ist der Zahlenwert des Wärmedurchgangskoeffizienten.

So dämmt ein ungedämmtes Ziegeldach (6,0 W/(m²*K)) nur 1/15 wie ein 10cm gedämmtes Ziegeldach mit dem Wärmedurchgangskoeffizienten von 0,4 W/(m²*K).

Bei Neubauten gibt es eine neue, dritte Wärmeschutzverordnung (WSVO), die besagt, das ein Dach einen maximalen K-Wert von 0,22 W/(m²*K) haben darf. Eine Außenwand maximal 0,5 W/(m²*K), eine Kellerdecke maximal 0,35 W/(m²*K) und ein Fenster maximal 0,7 W/(m²*K).

Diese Werte sind gültig für ein Wohngebäude mit 2 Vollgeschossen und 3 Wohneinheiten. Bei der Hausmodernisierung kann eine zusätzliche Wärmedämmung sowohl auf der Innenseite als auch auf der Außenseite eines Hauses angebracht werden. Innen können die Maßnahmen Zug um Zug durchgeführt werden. Außen empfiehlt sich die Wärmedämmung, wenn ohnehin ein neuer Anstrich oder ein Neuverputz vorgesehen ist.

Wenn das Dachgeschoß nicht ausgebaut wird, sollte unbedingt die oberste Geschoßdecke gedämmt sein - und nicht die Dachschräge. Das unbeheizte Dachgeschoß wirkt dann im Gesamten als wärmedämmendes Luftpolster. Würde man nur die Dachschräge dämmen und die oberste Geschoßdecke nicht, würde das unbewohnte Dachgeschoß mit erwärmt - das kostet unnötig Energie.

Soll das Dachgeschoß als Wohnraum ausgebaut werden, gibt es zwei Möglichkeiten, wie die Dachschräge wärmegedämmt werden kann.

1. Ein Kaltdach
2. Ein Warmdach

Das Warmdach ist ein doppelt, isoliertes Dach. Das heißt es liegen zwei unterschiedlich dicke Dämmschichten versetzt übereinander, wobei man von einer Volldämmung spricht. Ein Kaltdach wiederum hat nur eine Dämmschicht und keine Untersparrendämmung.

Wärmedämmung ist Umweltschutz

Bauen ist ein massiver Eingriff in die Umwelt. Mit lange übersehenen Folgen für das ökologische Gleichgewicht. Der Prozeß des Umdenkens ist in vollem Gange, Taten sind gefordert. Die "Sto AG" steht zu dieser Verantwortung: Als Schrittmacher bei der Entwicklung von Wärmedämm-Verbundsystemen. Denn Wärmedämmung ist Umweltschutz und eine kosten- und folgekostensenkende Investition.

Die Erfolgsbilanz der "Sto AG" kann sich sehen lassen: Mehr als sechzig Millionen Quadratmeter Wärmedämm- Verbundsysteme wurden bisher verarbeitet. Mit Energieeinsparungen beim Heizen bzw. Kühlen bis zu 60 %! Die wirtschaftlichen Argumente sind wichtig, es geht aber um mehr: Um gesunde und menschenwürdige Lebensbedingungen. Ein Kernproblem als alarmierendes Beispiel ist der Treibhauseffekt (5,6% aller Brände entstehen durch Überhitzung), hauptsächlich verursacht von Kohlenmono- und -dioxiden. Sonnenstrahlen treffen auf die Erdoberfläche und werden als langweilige Infrarotstrahlen (=Wärmestrahlung) zurückgeworfen.

Durch wärmegedämmte Gebäude wird der CO-, der CO2- und der SO2-Ausstoß (Hauptverursacher des "sauren Regens") erheblich gesenkt. Auch zum gesunden, behaglichen Wohnen trägt Wärmedämmung entscheidend bei. Die gedämmte Außenwand kühlt innenseitig nicht ab. Ein ungesunder Zuglufteffekt, Feuchtigkeit und Schimmelpilzbefall werden verhindert. Die richtige Wärmedämmung kann auch der richtige Brandschutz sein.

Beim Brandschutz durch Wärmedämmung gibt es drei Gruppen.

Gruppe A1: nichtbrennbare Stoffe (z. B. Steinwolle) Gruppe A2: nichtbrennbare Stoffe mit geringen Anteilen von brennbaren Stoffen (z. B. Glaswolle) Gruppe B1: schwerentflammbar (z. B. Polysterol, PVC, Polyurethan)


Für jede Wand den geeigneten Aufbau:
System ABC mit Styropordämmung


1. Wandkonstruktion
2. Untergrund (z.B. Altputz)
3. Klebemasse
4. Styropor-Dämmplatte
5. Dübelung falls erforderlich
6. Armierungsschicht
7. Grundierung
8. Endbeschichtung





System NB-PT mit Mineralfaserdämmung

1. Wandkonstruktion
2. Untergrund (z.B. Altputz)
3. Klebemasse
4. Steinwolle-Dämmplatte
5. Dübelung
6. Armierungsschicht
7. Grundierung
8. Endbeschichtung






System NB-M mit mechanischer Befestigung speziell für Altbauten

1. Wandkonstruktion
2. Untergrund (stark verschmutzt, gerissene Schichten, etc.)
3. Mechanische Befestigung
4. Steinwolle-Dämmplatte
5. Dübelung
6. Armierungsschicht
7. Grundierung
8. Endbeschichtung