++ Wärmedämmung anbringen ++ Haus dämmen ++ Dach neu isolieren ++ Welche Isolierung für Decken / Wände / Dach? ++ Donnerstag, der 09.02.2012
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Wirtschaftliche Bewertung von Energiesparhäusern

Auf den ersten Blick sind Energiesparhäuser teurer als normale Häuser: teures Dämmmaterial, teure Wärmeschutzfenster, zusätzliche Lüftung, zusätzlicher Wärmetauscher etc. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille: Schließlich spart man, je mehr man in die Wärmedämmung usw. investiert, ja auch Energie.

Abbildung 4 zeigt, dass mit steigenden Investitionskosten die Energiekosten und damit auch die Gesamtkosten sinken. Ab einem gewissen Punkt (dem Kostenminimum bei Variante 2) lohnen sich zusätzliche Investitionen nicht mehr; z.B. großflächige Solaranlagen sparen zwar Energie, sind aber leider noch sehr teuer. Der Knick der Kurve bei Variante 3 ist folgendermaßen zu deuten: Extrem gute Dämmung wie in einem Passivhaus kann zu einem Wegfall bestimmter Investitionskosten führen. Die Heizungsanlage kann, wie in Kapitel 9.5 beschrieben, komplett vereinfacht werden (nach HIRSCH und  LOHR 1996, S. 125). Aber es geht selbstverständlich nicht immer nur darum, Kosten zu sparen: Im Hinblick auf unsere Umwelt sollte das höchste Ziel das Sparen von Energie sein.



Abbildung 4 (Quelle: HISCH und LOHR 1996, S. 125)

Abschließende Bemerkungen

Eine Energiesparhaus ist meiner Meinung nach beim heutigen Stand der Technik nichts exotisches mehr. Außerdem sind solche Gebäude sowohl äußerlich als auch vom Wohnkomfort her nicht von anderen Wohnhäusern zu unterscheiden. Jeder, der heute ein Haus baut, kann ohne finanziellen Mehraufwand ein Energiesparhaus bauen. Energiesparen und die Reduktion der Kohlendioxid-Belastung gewinnt ohnehin einen immer größeren Stellenwert in unserer Zeit. Der erste Spatenstich für ökologisches Bauen findet allerdings nicht erst auf dem Bauplatz, sondern bereits vorher statt: im Kopf.